Diagnostik
Hoher CSI als Indiz für Burnout und Depressionen?
HANNA PRIEBE |

Andauernder Stress kann der Gesundheit schaden. Die Folge: es können Depressionen oder ein Burnout auftreten.

Diese Belastungserkrankungen werden vor allem auf Grundlage von Berichten der Betroffenen diagnostiziert. Aufgrund der angewandten Methode werden die Diagnosen jedoch stark diskutiert. Es wird gesellschaftlich kritisch betrachtet, ob die Befunde aussagekräftig seien. Fakt ist: Burnout und Depressionen sind ernst zu nehmenden Erkrankungen, die durch Stress ausgelöst werden können!

Das Stresslevel eines Patienten lässt sich mit dem cardioscan Modul bestimmen. Ein anhaltender Cardio-Stress-Index (CSI) von über 80% ist dabei ein Zeichen für chronischen Stress, der nicht durch eine kurzfristige Stresssituation zu erklären ist. Die negativen Konsequenzen von chronischem Stress auf die Gesundheit sind vielfältig erforscht. Langanhaltender oder sehr häufig auftretender Stress führen dazu, dass sich das „System“ des Menschen erschöpft. Dies bedeutet, dass das Level der Stresshormone außer Balance ist. Folgen können Schlafmangel, Appetitverlust oder auch eingeschränkte Konzentration sein. Im schlimmsten Fall kann übermäßiger Stress auch zu Depressionen oder Burnout führen.

Doch was genau passiert eigentlich in unserem Körper, wenn wir gestresst sind?

 

Bei starkem Stress übernimmt das autonome Nervensystem die Kontrolle über unseren Körper. Hormone werden ausgeschüttet, die Konzentration des Hormons Cortisol nimmt zu. Der Anstieg dieser Hormone hat eine starke Auswirkung auf unseren Herzschlag: das Herz schlägt gleichmäßig. Klingt gesund, ist es aber nicht! Dieser regelmäßige Herzschlag ist ein Indiz für ein erhöhtes Stresslevel.

Pumpt das Herz regelmäßig, ist es ein Zeichen dafür, dass es nicht mehr richtig auf innere und äußere Belastungen reagieren kann. Bei einem gesunden Menschen schlägt das Herz variabel und passt sich so belastungsabhängig an wechselnden Anforderungen an. Variabilität ist gut, Gleichmäßigkeit hingegen ein Indiz für Stress.

Um gesund zu bleiben, ist es wichtig, dass die Stressreaktion wieder nachlässt. Somit kann sich der Körper regenerieren und zu neuer Kraft kommen. Wenn das nicht geschieht, ist der Körper dauerhaft in einem sogenannten „Kampf oder Flucht“-Modus. Er hemmt Funktionen bzw. Organe, die bei akuter Gefahr nicht fürs Überleben notwendig sind. Diese werden vorübergehend „abgeschaltet“.

Übermäßiger Stress kann durch zahlreiche Faktoren ausgelöst werden. Mentale Belastung, Alkoholkonsum, Angstzustände oder beispielsweise auch Stress bei der Arbeit können zu einem erhöhten Stresslevel beitragen.  Betroffene, die unter einem hohen, chronischen Stresslevel stehen, sollten daher umgehend Maßnahmen zur Stressbewältigung erlernen. Dazu zählen beispielsweise Yoga, autogenes Training oder auch gesunde Ernährung.

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