#fittebeute
Stephans erste 14 Tage mit vitelements
HENDRIK OTTO |

vitelements können dein Leben ändern – und deinen Stoffwechsel komplett resetten. Stephan berichtet für euch, was mit ihm passiert ist...

Stephan Bartels"Die ersten Male im Leben eines Menschen sind in der Regel unvergesslich. Ich könnte aus dem Stegreif über meinen ersten Kuss/Sex/Elfmeter/Stadionbesuch referieren, und seit ein paar Wochen bin ich sicher: Ich werde mich auch immer an mein erstes vitelement erinnern. An das Gefühl, wie sich meine Zähne mühsam ihren Weg durch den Riegel bahnten. An das erste Geschmacksempfinden, in dem etwas Malziges sich mit herbem Sirup vermischte, an den Hauch von Schokolade im Abgang. An mein Erstaunen, als dieser kleine Riegel im Mund immer mehr wurde, je länger ich darauf herumkaute. Und an die ratlose Panik, die in mir aufstieg, als mir klar wurde: Davon – und nur davon allein – sollte ich mich jetzt ernähren, zwei ganze Wochen lang.

Ich bekam einen Trainingsplan. Und einen für Ernährung. Der war für die ersten 14 Tage äußerst simpel gehalten. Marc Weitl, einer der Chefs der Firma, stellte eine Papiertüte auf den Tisch. „Dein Essen ab morgen“, sagte er und lächelte, „neun Stück über den Tag verteilt, alle 90 Minuten eines. Das macht am Ende 1100 Kalorien pro Tag, aber du bekommst alle Nährstoffe, die dein Körper braucht.“ Ich würde sehen: Ich würde rasant schnell Gewicht verlieren, mein Stoffwechsel würde sich einmal auf links drehen, meine Blut- und Zuckerwerte würde mein Arzt nach diesen 14 Tagen nicht mehr wiedererkennen. „Das“, sagte Marc und zeigte auf die knapp 150 schmucklosen Päckchen in der Form eines Mini-Snickers, „ist dein Kickstart in ein anderes Leben.“ Ich war beeindruckt. Ob es irgendwo einen Haken gab, fragte ich ihn. Er nickte. Und sagte schließlich: „Der Geschmack ist ... sagen wir mal: gewöhnungsbedürftig.“

Und da war ich nun mit meinem ersten vitelement. Und Marc hatte Recht, lediglich die ersten Riegel waren einigermaßen zu ertragen. Aber auf Dauer? Und überhaupt, ich bin ein Experte für gescheiterte und nicht sehr nachhaltige Diäten. Mir war klar: Wenn das hier wirklich mein Leben ändern würde, sind zwei Wochen als Preis dafür ein schwacher Scherz. Ich schaffte neun der Riegel an Tag eins. Vor allem aber trank ich über vier Liter Wasser – das war zwingend notwendig, um das klebrige Zeug runterzuspülen. Am nächsten Morgen stellte ich mich auf die Waage: Minus 1,8 Kilo. Wow. Wie geht das denn?

Ich würde keinen Hunger leiden, hatte Marc mir versprochen. Das stimmte, aber ich meinte trotzdem, an Tag zwei ein Loch in meinem Bauch zu spüren. Es sollte noch etwa 25 Riegel lang dauern, bis ich feststellte, dass das schlicht das fehlende Völlegefühl war, mit dem ich sonst permanent durch die Gegend lief. An Tag drei begann ich, von bestimmten Lebensmitteln zu fantasieren. Zu meiner eigenen Verblüffung träumte ich aber nicht von Frikadellen und Kartoffelchips - über Jahre meine Haupternährungsquelle. Es waren eher Tomatensaft, Oliven und der leicht nussige Geschmack von Feldsalat, der sich in meinem Kopf festsetzte. Das machte mein Leben nicht einfacher, denn ab Tag vier hing mir das süßliche Aroma der vitelements in allen Synapsen. Ich schnitt die Riegel jetzt in kleine Stücke und belegte sie mit Gurkenscheiben, das war erlaubt - und mir mittlerweile jedes Mittel Recht, um auf einen anderen Geschmack zu kommen. In der cardioscan-Broschüre, die in der Tüte mit den Riegeln lag, stand als wichtigste Verhaltensregel im Umgang mit den vitelements: Nicht denken – essen. Am Anfang fand ich diesen Satz kryptisch. Jetzt hatte ich ihn verstanden.

An Tag fünf – auf der Waage durfte ich den Verlust von inzwischen fünfeinhalb Kilo quittieren – änderten sich die Dinge. Über Nacht hatte sich das Geschmackszentrum in meinem Gehirn mit den Dingern arrangiert. Es fiel mir ab sofort leicht, sie zu essen. Ich war auf einer Stadiontour an jenem Wochenende, Hertha gegen Dortmund am Samstag in Berlin, am Sonntag dann das Auswärtsspiel des FC St. Pauli in Fürth. Tausende von Menschen mit Bratwürsten in Brötchen zogen an mir vorbei, Laugenbretzeln und Chipstüten pflasterten meinen Weg. Es machte nichts mit mir. Nein, das stimmt nicht: Die Tatsache, dass ich hier völlig zufrieden an meinen Riegeln herumkaute, während die Welt um mich herum sich die Mägen mit Junkfood auskleidete, machte mich euphorisch. Und hatte ich nicht in der Tat jetzt mehr Energie? Fühlte ich mich nicht deutlich fitter als vor nicht einmal einer Woche? Es war verrückt. Und es war toll.

Aber es war auch die Zeit, in der es begann, in meinem Inneren zu rumoren. Nach dem ersten vitelement des Tages bekam ich nun regelmäßig eine Runde Durchfall, dann war Ruhe bis zum nächsten Morgen. „Normal“, sagte Marc am Telefon, „du programmierst ja deinen Stoffwechsel um, da macht auch dein Darm seltsame Sachen.“ Wenn es nur das gewesen wäre. Jetzt, wo ich mir weder Koffein noch sonstige Gifte mehr zuführte, wollten alle anderen plötzlich raus aus meinem Körper. Ich bekam einen heftigen Juckreiz, der mich nachts um den Schlaf brachte. „Sie entgiften“, sagte mein von cardioscan empfohlener Arzt, dem ich die Geschichte erzählte, „und zwar so stark, dass die Leber und Nieren damit offenbar überfordert sind – deshalb entgiften Sie über die Haut.“ Er verschrieb mir etwas Homöopathisches. Das half.

Ich hatte inzwischen auch ein moderates Sportprogramm aufgenommen – Radfahren und Krafttraining, mehr ließ mein kaputtes Knie nicht zu – und dachte, das müsste sich massiv auf der Waage niederschlagen. Tat es nicht, im Gegenteil: An Tag acht waren wieder drei Kilo mehr drauf. Auch normal, sagte Marc: Die entleerten Wasserspeicher des Körpers würden sich allmählich wieder auffüllen. Einfach weitermachen. Riegel essen. Wasser trinken.

Na gut.

Nach zwei Wochen: Kassensturz. Auf der Waage fehlten nun sieben Kilo. Mein Blutzuckerwert war, nüchtern und morgens, in den gesunden Bereich gerutscht, der Langzeitzucker um 20 Prozent gesunken. Meine Blutfettwerte hatten sich halbiert. Und tatsächlich war das passiert, was cardioscan prognostiziert hat: Mein Stoffwechselmodus war komplett in die Fettverbrennung gerutscht."

Das könnte Sie auch interessieren:

#fittebeute

Kathrins Spendenlauf in London
HENDRIK OTTO |

Neues von der #fittenbeute: Kathrin steht ganz kurz vorm Erreichen ihres großen persönlichen Ziels, das sie sich beim Start des Abnehm-Projekts im Februar 2016 gesetzt hat: Einmal den Royal Parks Foundation Halfmarathon in London zu laufen.

Mehr Lesen

#fittebeute

Fietes Kampf gegen die Kilos
MARC WEITL |

Wie man mit Messen, validen Körperdaten, richtigem Training und optimaler Ernährung sein Leben positiv verändern kann, zeigt die #fittebeute seit Monaten...

Mehr Lesen

#fittebeute

Erfolgreiche Kunden kündigen nicht
HENDRIK OTTO |

cardioscans fitte Beute hat beim velothon in Berlin eindrucksvoll gezeigt, wie Testing und Planung Erfolge bringen – was letztlich auch die Basis für erfolgreiche Fitnessstudios ist.

Mehr Lesen