Ernährung
Stoff, wechsle dich!
JULIA WUESEKE |

Es gibt so Begriffe, die in aller Munde sind – aber niemand kann sie so recht erklären. Bestes Beispiel: Der Stoffwechsel. Viele Menschen denken dabei ausschließlich an Diäten und Abnehmen. Dabei kann unser Stoffwechsel viel mehr als das. Er bestimmt unser komplettes Leben.

Die schlechte Nachricht vorweg: Ob wir futtern wie die Scheunendrescher und trotzdem kein Gramm zunehmen – oder wir die Pasta nur anschauen müssen, um wieder drei Kilo mehr auf die Waage zu bringen: Es liegt in erster Linie nicht an der Größe der Portion. Der Buhmann ist, Sie ahnen es schon, der: STOFFWECHSEL.

Aber: Für die einen ist er Fluch – für die anderen hingegen Segen. Je nach Laune der Natur, sprich unserer Gene. Und jetzt folgt auf dem Fuße die gute Nachricht: Niemand muss sich mit seinem Schicksal abfinden. Im Gegenteil: Wer zu denjenigen gehört, die unter ihrem Stoffwechsel leiden – wir können aus dem Feind einen Freund machen, indem wir ihn so behandeln, dass er uns unterstützt, mit uns durchs Leben geht, anstatt uns zu terrorisieren.

Ab unter die Lupe!

Aber um ihn euch zum Freund zu machen, müssen wir ihn zunächst verstehen. Damit die Chemie quasi zwischen uns stimmt, wortwörtlich. Also mal genauer betrachten. Zusammenfassend würde der Laie sagen: Der Stoffwechsel macht aus den Pommes die Speckröllchen oder aus einem gesunden Snack eine Extra-Runde auf dem Laufband. Per Definition verstehen wir unter Stoffwechsel meist die Verwertung bzw. Verstoffwechslung unserer Nahrung, die ja aus Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen besteht. Beim Chemiker klingt die Erklärung schon komplizierter: Der Stoffwechsel bezeichnet alle biochemischen Vorgänge, die in den Zellen ablaufen. Heißt konkret: Wir nehmen Stoffe, wie die Bestandteile der Nahrung auf, um durch sie die lebenswichtigen Funktionen aufrecht zu erhalten. Schließlich braucht der Körper Nährstoffe, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente – und die Aufnahme bzw. Verwertung geht am ehesten mit Brennstoffen wie Fetten und Kohlenhydraten, woraus wir dann entweder Muskelkraft aufbauen oder eben auch Fett speichern. Der Comedian Patric Heizman hat es mal auf den Punkt gebracht: Kohlenhydrate brennen wie Papier, Fett wie Briketts.


Dreierlei Stoffwechsel

Die drei Hauptnahrungsbestandteile kurbeln den Energieumsatz in unterschiedlichem Maß an. Am stärksten ist der Effekt bei Proteinen, gefolgt von Kohlenhydraten, im Anschluss kommt Fett. Dies liegt daran, dass der Körper viel Energie aufwenden muss, um Eiweiß zu verdauen. Das bedeutet allerdings nicht, dass der Protein-Anteil in der Nahrung so hoch wie nur möglich sein sollte – ein Eiweiß-Anteil von 15 bis 17 Prozent ist optimal. Geflügel, Eier und Milchprodukte sind dabei gesünder als rotes Fleisch. Aber bitte: Keine hochverarbeiteten Lebensmittel wie Wurst oder Fleischkäse. Richtwerte: 45 Prozent Kohlenhydrate, 35 Prozent Fett.

Stoffwechsel gut, alles gut

Wenn unser Stoffwechsel gut funktioniert, versorgt er also jede unserer Zellen permanent mit dem, was sie brauchen, wie beispielsweise Energieträger, Baumaterial und Hilfsstoffe wie Vitamine, Hormone und Enzyme. Genauso professionell läuft es in die andere Richtung: Gifte und Abfallstoffe wandern aus dem Körper hinaus. Und wenn der Stoffwechsel nicht mehr funktioniert, hat es Auswirkungen auf den gesamten Organismus. Mögliche Hinweise auf Stoffwechselstörungen können zum Beispiel Energieverlust, Verstimmungen, Übergewicht, Konzentrations- und Verdauungsprobleme oder ein schwaches Immunsystem sein.

Vitalstoffe – der Stoffwechsel-Booster

Wieviel Energie wir benötigen, um den Körper auf Trab zu halten, ist unterschiedlich. Ein 50-jähriger Mann hat einen Verbrauch von rund 1600 Kalorien. Frauen haben im gleichen Alter vielleicht nur an die 1300 Kalorien. Und somit kommen wir jetzt zurück zur guten Nachricht, wie eingangs erwähnt: Dieser Energiestoffwechsel kann im Ruhezustand durch Bewegung und Sport gesteigert werden. So banal es klingt: Ein optimaler Stoffwechsel braucht zwei Dinge: Einerseits Bewegung, gut geeignet ist beispielsweise Ausdauersport. Ergebnis: Die Herzfrequenz steigt, die Durchblutung des gesamten Körpers wird verbessert, dadurch erreichen Sauerstoff und Nährstoffe die einzelnen Zellen schneller und Abfallstoffe sind schneller ausgeschieden. Und zum anderen braucht eine gesunde, ausgewogene vitalstoffreiche Ernährung, um die Zellen zu versorgen. Um so wichtiger, immer Vitelements in der Tasche zu haben = ).
Wie dieser sättigende und kalorienarme Vitalstoffriegel euren Stoffwechsel optimal mit allen Nährstoffen versorgen erfahrt ihr hier: www.vitelements.com

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