Entspannung
Wie wichtig ist Regeneration um Trainingsziele zu erreichen?
JULIA WUESEKE |

Im Training gilt das gleiche wie in unserem täglichen Leben: Um wieder Energie zu gewinnen, brauchen wir Erholung. Nicht anders ist es beim Sport.

Denn ohne Pausen geht nichts voran. Doch die Regeneration als eine effektive Trainingsmethode anzusehen, ist leider immer noch selten der Fall. Fatalerweise. Denn wer sich keine Zeit für Erholung nimmt und immer nur Vollgas gibt, hat nicht nur ein höheres Verletzungsrisiko, sondern zieht auch weniger Effekt aus seinen Trainingseinheiten.

Anstelle von erhöhter Leistungsfähigkeit, erzielt man oftmals das Gegenteil. Der Grund hierfür: Der Organismus hat keine Chance, Schäden zu beseitigen. Dadurch bleibt die verbesserte Leistung, trotz körperlicher Anstrengungen und schweißtreibenden Trainingsstunden aus.

Wie erziele ich also den größtmöglichen Trainingseffekt?

Der Trainingseffekt entsteht während der Regeneration. Dies ist der elementare Prozess des Körpers, bei dem auf zellulärer Ebene bestimmte Funktionen wieder hergestellt, entstandene Schäden repariert und Anpassungen zugelassen werden.

Damit sich die Ausdauer verbessert und Muskeln wachsen können, braucht es eine optimale Abstimmung von Trainingsreiz und Pause. Ohne dieses Zusammenspiel stagniert das Leistungsniveau oder fällt sogar ab.

Wie lange diese Ruhephasen dauern sollten, ist individuell zu bestimmen. In der Regel sollten jedoch 24 bis 48 Stunden bis zur nächsten Belastung vergehen. Das ist für Freizeitsportler leichter umzusetzen, als für Leistungssportler. Letztere müssen darauf achten ihr Training flexibel zu gestalten. Wenn am Montag der Oberkörper trainiert wurde, sind am nächsten Tag die Beine dran.

Damit das individuell auf den Körper abgestimmte Gleichgewicht zwischen Sport und Erholung bestimmt werden kann, ist regelmäßiges Tracking und der Einsatz von diagnostischen Maßnahmen ratsam. Denn nur mit dem genauen Wissen über die eigenen Werte und dem dadurch zu vermeidenden Übertraining, kann der größtmögliche Output erzielt werden.

Es lässt sich also festhalten: Körperliche Belastung und Regeneration bilden beim Erreichen von Trainingszielen eine nicht voneinander zu trennende Einheit.

 

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