Entspannung
Wie kann Höhentraining bei der Regeneration helfen?
JULIA WUESEKE |

Pausen zwischen den Trainingseinheiten und richtige Regeneration ist unumgänglich bei der Erreichung von Trainingszielen. Doch wie kann Höhenlufttraining bei dem Prozess der Entspannung helfen?

Ursprünglich entwickelt für Astronauten und Spitzensportler, findet Höhenlufttraining inzwischen in zahlreichen Studios, medizinischen Einrichtungen und Praxen Anwendung. Das heißt: Höhenlufttraining ist für jeden sinnvoll und hilfreich.

Die gezielt eingesetzte Höhenluft der airzone löst einen kurzzeitigen Sauerstoffmangel in den Zellen aus. Dadurch, dass uns weniger Sauerstoff zur Verfügung, steht, reagiert der Körper mit Anpassungs- und Selbstheilungsprozessen. So vermehren sich unter anderem die leistungsstarken Mitochondrien, was zu einer verbesserten Energieversorgung und Verlangsamung des Alterungsprozesses führt.

Was beim Höhentraining passiert

Die „müden“ bzw. geschädigten Mitochondrien, die Kraftwerke unseres Körpers, überstehen diesen Trainingsreiz nicht und werden verstoffwechselt. Das schafft Platz für neue Mitochondrien, die sich durch Teilung aus den leistungsstarken Mitochondrien bilden. Und diese Ausschüttung verschiedenster Botenstoffe hat Auswirkungen auf sämtliche Prozesse des Körpers und unserer Psyche.

Ergebnis: Wir sind wieder in Balance und können Leistung erbringen. Durch die Regeneration und Re-Aktivierung steht dem Körper außerdem mehr Zellenergie und Schutz vor freien Radikalen zur Verfügung.

Mit weniger Sauerstoff zu mehr Energie

Beim airzone Zelltraining liegt man auf einer Art Liegesessel. In entspannter Position wird über eine Komfortmaske Höhenluft (sauerstoffarme Luft) im Wechsel mit sauerstoffreicher Luft (sog. Erholungsphase) eingeatmet, die die Energieproduktion in den Zellen steigert.

Während der Behandlung wird der Anwender durchgehend mit Hilfe eines Pulsoximeters am Finger überwacht, welches die Sauerstoffsättigung im Körper anzeigt. Das Gerät erkennt sofort, wenn der Sauerstoffgehalt unter einen zu niedrigen Wert sinkt, dann wird wieder sauerstoffreichere Luft über die Atemmaske abgegeben. So findet keine Überlastung statt.

Eine typische Anwendung dauert circa 4-6 Wochen, in denen die Anwender an jeweils 2-3 Tagen entspannt für 10-30 Minuten „trainieren“. Im Anschluss wird die Trainingshöhe von Woche zu Woche gesteigert.

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